Vorschau
Vuelta Ciclista a Lanzarote 2026: Vorschau, Meldungen und Zuschauerpunkte
Die dritte Auflage wurde am 3. und 4. Oktober 2026 gefahren. Von 431 Gemeldeten waren 306 schon 40 oder älter, sieben von zehn, und 310 beendeten beide Etappen: 189 Kilometer in der Gruppe durch alle sieben Gemeinden, gewertet wurden nur die drei Bergzeitfahren.
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Am Samstag, 3., und Sonntag, 4. Oktober 2026 wurde die dritte Vuelta Ciclista a Lanzarote gefahren: 189 Kilometer von Club La Santa, aufgeteilt auf zwei Etappen durch alle sieben Gemeinden der Insel. Sie ist gefahren und die Anmeldung geschlossen: 310 der 431 Gemeldeten beendeten beide Etappen, und die Gesamtwertung der drei Bergzeitfahren gewannen Omar Fraile in 48:59,28 und Sara Reimondo in 55:54,02, mit den ersten vier innerhalb von 44 Sekunden. Alle Wertungen stehen im Ergebnisbericht.
Zuerst das, was sie nicht war: kein Rennen. Gewertet wurden nur drei Anstiege. Der Rest wurde in der Gruppe gefahren, mit Sammelpunkten und mit Verpflegungsstellen, die zu Fanzonen wurden.
Das änderte, wer sich anmeldete, und man sah es an der Liste.
Wer gemeldet war, eine Woche vor dem Rennen
Am 22. September standen 431 Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Meldeliste, elf mehr als am 21. und siebenunddreißig mehr als am 12. September. 384 waren für beide Etappen gemeldet, 25 nur für die zweite und 22 nur für die erste.
Das Altersbild erklärte vieles: 306 der 431 waren 40 oder älter, sieben von zehn. Die mit Abstand größte Altersklasse war Master 40 mit 143 Meldungen, dahinter Master 50 mit 102, Master 30 mit 79 und Master 60 mit 61. Am anderen Ende standen 33 Elitefahrer, sieben U23, drei Junioren und drei Kadetten, die nur die zweite Etappe fahren durften. Frauen waren 83 gemeldet, 19 % der Liste.
Sie kamen aus 23 Ländern. Spanien stellte 288, dahinter Großbritannien mit 51, Deutschland mit 15, Irland mit 11, Italien mit 10 und Kolumbien mit 9.
Diese Zahl gehört neben die des Vorjahres gelegt: Meldeschluss war der 29. September, und 2025 kündigte der Veranstalter mehr als 600 Teilnehmende aus 25 Ländern an. Vom 12. bis zum 22. September wuchs die Liste um siebenunddreißig, und in den beiden Etappenlisten des Rennwochenendes standen am Ende 460 Startnummern. Beide Etappen beendeten davon 310 Fahrerinnen und Fahrer.
Was die Uhren von 2025 hinterlassen haben
In der Gesamtwertung der drei Bergzeitfahren war 2025 Daniel Kierok (C.D. Mountainride) mit 46:31 der schnellste Mann. Dahinter kamen Laurens Verluyten mit 47:46 und Daniel Ocaña Rodríguez mit 47:51, das Podium passte also in eine Minute und zwanzig Sekunden.
Bei den Frauen war Anne Haug, gemeldet für Club La Santa, mit 52:45 die schnellste. Natalia Hackett wurde Zweite mit 58:16, Sara Reimondo Dritte mit 1:02:29.
Keiner der beiden Schnellsten von 2025 stand auf der Liste für 2026. Zwei andere von diesen Podien schon: Sara Reimondo für beide Etappen und Laurens Verluyten, der nur die zweite fuhr, jene mit den Anstiegen von Femés und Timanfaya. Bei diesem Format entschied die beste Gesamtzeit unter denen, die beide Tage fuhren.
Auf der Liste standen auch zwei Namen aus dem Straßenradsport: Luis Pasamontes, gemeldet für The League of Gregarious, und Omar Fraile, für Mendiz Mendi, die baskische Radsportschule, der der Fahrer dieses Namens 2018 seinen Namen gab. Der Veranstalter hatte für diese Auflage keine Gastfahrer angekündigt, das war also die Meldeliste, keine Ankündigung.
Wo es entschieden wurde
Etappe 1, Samstag, 115 km von Club La Santa nach Puerto del Carmen. Der Anstieg, der das Wochenende ordnet, kommt nach der Hälfte: das Bergzeitfahren von Haría zum Mirador del Río, 8,5 km und 310 Höhenmeter, auf der Straße zum Risco de Famara. Die Bestzeit dort lag 2025 bei 16:54 bei den Männern und 19:32 bei den Frauen, also zwischen 27 und 32 Stundenkilometern bergauf.
Danach folgt der Sammelpunkt Guayo Rodríguez am Castillo de San José und dahinter ein Solidaritätsabschnitt: Je geschlossener die Gruppe fährt, desto höher die Spende, die der Veranstalter an einen Verein der Insel übergibt. Anschließend La Geria und die Abfahrt von Hoya Limpia bis zur Plaza de Las Naciones.
Etappe 2, Sonntag, 74 km zurück nach Club La Santa, mit zwei gewerteten Abschnitten: Las Casitas nach Femés, 5,3 km und 170 Höhenmeter, und Timanfaya nach Mancha Blanca, 12,7 km und 220 Höhenmeter bei 3 % im Schnitt.
Das sind lange, flache Rampen, keine Wände. Entschieden wird nicht über die Steigung, sondern über den Wind auf den Geraden im Lavafeld und darüber, wie heil man am zweiten Morgen ankommt.
Wo man zuschauen konnte
Eigene Karten und Fanzonen für 2026 lagen vor dem Rennwochenende nicht vor. Die von 2025 geben ein recht genaues Bild, denn die Strecke war dieselbe: Am Samstag gab es Zuschauerzonen im Stadion von Club La Santa von 07:30 bis 09:00 Uhr, in Teguise von 08:30 bis 10:30, auf der Plaza von Haría von 09:00 bis 11:00, am Castillo de San José von 11:00 bis 13:00 und auf der Plaza de Las Naciones von 12:30 bis 14:30. Am Sonntag in Puerto del Carmen von 07:30 bis 09:00, in Yaiza von 09:30 bis 11:30 und in Club La Santa von 10:30 bis 13:00.
Wer echten Radsport sehen wollte und keine Parade, stand am Samstagvormittag am Anstieg von Haría und am Sonntagvormittag an der Straße von Timanfaya: Dort fuhr jeder gegen die Uhr.
Und für alle, die an dem Wochenende Auto fuhren: 2025 gab es abschnittsweise Sperrungen in Tinajo, Teguise, Haría, Arrecife, San Bartolomé und Tías am Samstag sowie in Tías, Yaiza und Tinajo am Sonntag, jeweils ein bis drei Stunden pro Punkt. Der Veranstalter veröffentlicht die Verkehrsübersicht erst wenige Tage vorher.
Was für die Mitfahrenden galt
Start war an beiden Tagen um 08:30 Uhr, die Startnummernausgabe am Freitag, 2. Oktober, von 15:30 bis 19:30 Uhr im Stadion von Club La Santa. Die Wettkampfbesprechungen waren am Mittwoch, 30. September, auf Englisch um 16:00 und auf Spanisch um 16:30 Uhr.
So sahen die Bedingungen dieser Auflage aus, zum Nachlesen:
- Bis zum 22. September kosteten beide Etappen 130 EUR, eine einzelne 70 EUR.
- Vom 23. bis 29. September waren es 170 und 90 EUR.
- Meldeschluss war der 29. September um 23:59 Uhr MEZ, auf den Kanaren 22:59 Uhr.
- Wer auf den Kanaren wohnte, bekam 10 % Rabatt.
- Bei Anmeldung ab dem 24. August war das Trikot nicht enthalten.
- Teams bestanden aus vier Personen, der Kapitän musste die Aufstellung vor dem 28. September bestätigen.
Bis zur letzten Woche zu warten kostete also 40 EUR mehr für beide Etappen und 20 EUR für eine.
Die vollständige Veranstaltungsseite mit Pflichtausrüstung, Altersklassen und Kontakt des Veranstalters steht unter Vuelta Ciclista a Lanzarote.